Pello – Pajala – Masugnsbyn

Mittwoch, 7. Juni 2017

Um 6 Uhr morgens war es im Zelt so warm, dass ich erst einmal das Außenzelt öffnete, die Öffnungen vom Innenzelt (natürlich die mit Mückengaze geschützten) weiter öffnete und mich auf den halb geöffneten Schlafsack legte. Danach habe ich aber dann doch noch gut weiter geschlafen bis 8Uhr. Um die Zeit waren es dann auch draußen ca. 19°C, also ein richtiger Sommertag und auch wieder der Wind aus Süd, also Rückenwind. Den ganzen Tag schien die Sonne und die Temperaturen lagen zwischen 15 und 20°C. Der Eindruck von den Fotos mit blauem Himmel und kleinen Wolken, also schönem Sommerwetter stimmt heute voll und ganz. Die Strecke ging heute weitestgehend flach im breiten Tal des Flusses Torneälven weiter Richtung Norden. Die ersten 5 Bilder zeigen die hier übliche Besiedelung im Tal. Die Bäume wachsen hier immer noch in der üblichen Höhe. Und auf Bild 3 habe ich dann auch mal das typische Warnschild vor Wildwechsel mit dem Elch fotografiert. Zunehmend habe ich heute immer mehr und größere Schneehaufen gesehen. Mein Fahrrad steht auf einem Rastplatz/Parkplatz (Bild 6), der vermutlich mal geräumt worden ist und der Schnee an dem einen Ende dann aufgehäuft worden ist. Auf diesem Rastplatz waren Tischgruppen am Ufer des Flusses aufgestellt und diese nutzte ich dann für eine erste, etwas längere Pause. Foto 8 ist der Blick vom Rastplatz auf den Torneälven. Foto 9 ist dann die Brücke über den Fluß in Pajala. In Pajala habe ich auch wieder eine Filiale der Burgerkette FRASSES gesehen. Aus unserem Sprachgebrauch ein lustiger Name:  So nach dem Motto Friss es . In Pajala habe ich im Cafe ein Stück Kuchen und Kaffee verzehrt und anschließend im ICA-Supermarkt wieder Milch, Filmjölk, Knäckebrot etc. eingekauft. Falls ich morgen nach Finnland ausreise brauche ich keine schwedischen Kronen mehr. Trinkwasser habe ich mir dann an der Tankstelle aus dem Verschlag Wasser/Luft geholt. Heute begann ich kurz nach 21 Uhr nachdem ich den Ort Masugnsbyn durchfahren hatte mit der Zeltplatzsuche. Gleich der erste Versuch klappte. Ich stehe auf einer ebenen Fläche mit guter, freier Sicht Richtung Nordosten, die z.T. aus Kieseln oder altem Asphalt besteht und etwas mit Gras und Moos überwachsen ist. Auf dem letzten Foto ist der Platz zu sehen. Hier im Wald und auf den wenigen Metern von der Straße bis zu meinem Zelt liegen wieder einige Schneehaufen. Bin jetzt auch auf 335m Höhe. Meine Dose Bier konnte ich im Schnee hervorragend kühlen.

Technik
Auf dem Foto 12 habe ich meine Reparatur der gebrochenen Hülle des einen Schaltzuges aufgenommen. An den letzten Tagen konnte ich damit ausreichend gut hochschalten (runterschalten ging ja bisher immer gut). Ich habe herausgefunden, dass durch das zu große Spiel in den Schaltzügen grundsätzlich nur die Gänge 2 bis 14 geschaltet werden können. In den Gängen 4,6,7,11,13,14 knackt es irgendwo und es fühlt sich nach unterschiedlicher Anzahl Umdrehungen der Tretkurbeln so an, als wenn ich ins Leere trete. Deshalb schalte ich jetzt nur noch so, dass ich die einwandfreien Gänge  2,3,5,8,9,10,12 nutze.
Ich überlege zur Zeit, statt des Klebebandes eine Umhüllung aus dem Plastik eines Joghurtbechers zu machen und diesen mit 2 Kabelbindern ganz fest um die Hülle des Schaltzuges zu fixieren. Außerdem will ich das Spiel in den Schaltzügen reduzieren, so dass die Hülle des Bowdenzuges nicht mehr halb aus dem Drehgriff herausrutschen kann.
Ich habe den Eindruck, dass es seit zwei Tagen wieder schlechter wird und ich vermute, dass das Klebeband locker geworden ist.

Meine Strecke: http://cyclemeter.com/076b5f3de1696c73/Cycle-20170607-1053

Ein Kommentar:

  1. Doof das mit der Rohloff Schaltung. Und auch genau der Grund, warum man damit nicht in die Ferne schweifen sollte. Unterwegs Service fast unmöglich und einschicken ja wohl zu aufwendig. Kettenschaltung dagegen ist besser in Stand zu setzen. Hoffe, dass verdirbt dir nicht die Tour

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