Masugnsbyn – Vittangi – Idivuoma

Donnerstag, 8. Juni 2017

Heute morgen habe ich dann meinen Bowdenzug für die Schaltung wie auf dem ersten Foto zu sehen ist repariert. Es funktionierte heute jedenfalls deutlich zuverlässiger als mit dem weich gewordenen gelben Tesaband-Flicken an den letzten Tagen.
Das Wetter ist wie gestern: 15-20°C, guter Wind von hinten und auf den ersten 30km extrem glatter Asphalt. Nach ca. 1 Stunde Fahrt sehe ich dann ca. 1km vor mir einen anderen Radfahrer. Es war Tom aus Australien [ https://tomandtanya.com/ ], der auf dem Weg über Kiruna nach Narvik war. So radelten wir gemeinsam bis nach Vittangi, wo seine Route nach Westen abknickte und ich die letzte Chance für die nächsten 100km nutzen wollte, noch etwas einzukaufen. Das Foto von uns beiden entstand vor dem Coop-Supermarkt. Nach dem Einkauf fragte ich einen Passanten nach der Tankstelle und als er erfuhr, dass ich dort nur meine Trinkwasserflaschen auffüllen wollte, bot er an, dies bei ihm zu machen. Er wohnte nur 200m vom Supermarkt entfernt.(Foto 4) Das Foto 5 zeigt etwas von dem Dorf Vittangi. Am Ortsausgang steht dann ein Schild: Karesuando 98km. Ich folge ab hier der Europastraße E45 und wusste aus meinen Unterlagen, dass bis Karesuando kein nennenswerter Ort und keine Einkaufsmöglichkeit kommt. Bei meiner großen Mittagspause habe ich dann meine Fahrradtrinkflasche in den Schnee gesteckt (Foto 7) und am Ende der Pause ein nettes kühles Getränk gehabt. Foto 8 zeigt eine typische Wetterstation der Straßenbehörde wie sie mindestens in den Ländern Norwegen, Schweden und Finnland üblich sind. Über die Webseiten der Behörden kann man sich auch die Bilder der dort montierten Kamera ansehen. Zusätzlich wird meistens noch die Temperatur auf der Fahrbahn und die Lufttemperatur angegeben.
Foto 9 zeigt die E45 mit Bergen im Hintergrund, auf denen noch der Schnee liegt und Foto 10 ist eine weitere Momentaufnahme von heute. Auf dem Foto 11 ist die alte Straßenbrücke zu erkennen, an der ich dann in einer weiteren, zusätzlichen Flasche Wasser geschöpft habe. Im Vordergrund auf dem Bild liegt auch noch Schnee.
Das vorletzte Foto heute ist dann eine Übersicht über mein (für eine Radreise) Luxusabendessen. Es besteht aus Reis mit Gemüse und Picnicbog, zum Dessert Frödinge Ostkaka, Fil-Mjölk mit Erdbeermarmelade und Kanel-Schnecken. Das Bier fehlt auf dem Foto, es liegt zur Kühlung im See. Danach am weiteren Abend gibt es dann noch Estrella Kartoffel-Chips mit Sourecreme Dipmix in Grädfil.
Der Zeltplatz liegt heute wenige Meter vom Seeufer entfernt. Das Wasser in Ufernähe ist Knietief und dort habe ich dann meine Radelklamotten durchgewaschen und mit dem Wasser aus dem See konnte dann auch das Geschirr abgewaschen werden. Solche Plätze mit „Frischwasser“ hätte ich gerne jeden Abend.

Meine Strecke heute: http://cyclemeter.com/076b5f3de1696c73/Cycle-20170608-1008

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